Neuigkeiten und Wissenswertes


Erlebnisbericht der ersten Mieter des Fahrrads

„Wir waren die ersten Mieter des neuen Rolli-E-Bikes am 6. Mai!
Gleich am Tag nach der feierlichen Übergabe, die wir auch für eine Einweisung und Probefahrt genutzt haben, wollten wir eine Tour mit unserer ganzen Familie unternehmen.
Lange Jahre saß unsere Tochter für Fahrradtouren im Anhänger, aber dafür ist sie nun längst zu groß. Das E-Bike bietet uns nun doch wieder eine Möglichkeit, mit beiden Kindern gemeinsam Rad zu fahren.
Wir sind am Morgen direkt von der Garage auf der Scharfenberger Straße gestartet und dem Radweg elbabwärts gefolgt. Das hat wunderbar funktioniert, auch über sehr schmale Bachbrücken konnten wir fahren. Zur Mittagspause im Biergarten war es einfach perfekt, dass der Rolli dabei war.
Um auf der anderen Elbseite zurückzufahren hätten wir aber lieber eine Brücke nehmen sollen. Wir wollten die Fähre in Gauernitz nehmen und dachten, wenn wir drauf kommen, wird es schon gehen. Das hat dann zwar knapp aber doch gepasst, aber am anderen Ufer wurde es schwierig, den Knick zwischen Steg und Uferweg zu überwinden. Das war nur mit der Hilfe anderer Radler möglich, die kräftig mit angepackt und das schwere Gefährt hochgezogen haben.
Durch blühende Frühlingslandschaft ging es zurück, und nach einer Pause am Elbestrand konnten wir das E-Bike wieder abgeben.
Wir haben die Fahrt sehr genossen, und auch unserer Tochter hat es sehr gefallen, mit freier Sicht vorn im Fahrtwind zu sitzen.
Auf jeden Fall muss man sehr überlegt fahren und selbst kleine Höhenunterschiede wie z.B. Bordsteine vermeiden, damit man mit dem „tiefer gelegten“ Fahrzeug nicht hängen bleibt.
Wir freuen uns schon auf die nächste Tour, mal sehen, wann das wieder klappt.“


Das Fahrrad ist da!

Was für ein schöner Tag! Nun war es endlich so weit: Das Fahrrad für alle wurde uns auf dem Dankesfest überreicht.
Wir danken allen Unterstützer*innen, dass sie Teil dieses tollen Projektes sind und danken euch für euer kommen und eure lieben Glückwünsche die uns auf allen Wegen erreicht haben.

Alle Bilder vom Dankesfest

Hier kann das Fahrrad ab sofort ausgeliehen werden.


Danke!

Dann ist er da, der Moment in dem man einfach unfassbar Dankbar ist.
Dankbar für 90 Tage Motivation, Unterstützung und Mitfiebern.
Dankbar für 128 Menschen die Teil dieses tollen Projektes sind.
Dankbar für Menschen die wir kennenlernen durften, Interessen die geteilt werden und Kontakte die erhalten bleiben.
Dankbar für eine erfolgreiche Kampagne und die Realisierung des „Fahrrad für Alle“.

Die Freude ist riesig bei uns! Um diesem Gefühl den richtigen Raum zu geben, fühlt euch eingeladen am 5.5.2018 zum Dankesfest.

Alle Informationen dazu findet ihr auf dem Flyer.


Buchvorstellung: Die Hilfsmittelfibel

Die Hilfsmittelfibel ist ein Standardwerk für jeden, der ein Hilfsmittel benötigt und der wissen möchte, wie er es bekommen kann. Das Buch unterstützt Angehörige, Eltern von Babys, Kindern undJugendlichen sowie Mediziner und im medizinischen oder sozialen Bereich tätige Menschen bei Fragen rund um die Hilfsmittelversorgung. Es vermittelt anschaulich und leicht verständlich das Wissen zur Versorgung mit einem Hilfsmittel und informiert unter anderem über:

  • Was ist ein Hilfsmittel nach der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung?
  • Welche Kosten werden bei Brillen und Kontaktlinsen übernommen?
  • Welche einzelnen Schritte sind zur gewünschten Hilfsmittelversorgung notwendig?
  • Welchem Leistungsumfang und welchen Einschränkungen unterliegt die Hilfsmittelversorgung?
  • Was versteht man unter dem neuen Behindertenbegriff nach dem Bundesteilhabegesetz und welche Nachteilsausgleiche gibt es?
  • Was muss beachtet werden, wenn ein Hilfsmittel für den Besuch der Kindertagesstätte bis zur Schule, Ausbildung und der Ausübung des Berufes benötigt wird?
  • Besteht ein Anspruch auf Hilfsmittel in einem Pflegeheim oder Wohnheim für Menschen mit Behinderung?
  • Für welche Fälle der Hilfsmittelversorgung ist die gesetzliche Unfallversicherung zuständig?
  • Welchen Hilfsmittelanspruch haben Flüchtlinge und Asylbewerber?
  • Welche 11 wichtigsten Dinge sind bei einem Widerspruch und einer Klage zu beachten?

Über die Autoren:
Die Autoren sind verheiratet und leben mit ihren zwei Kindern in Dresden. Dr. André Wieprecht ist Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter unter anderem im Bereich Sozialrecht. Annett Wieprecht-Kotzsch ist Lehrerin. Als Eltern eines Kindes, das Hilfsmittel benötigt, verfügen sie über jahrelange Erfahrungen im Umgang mit der Kranken- und Pflegekasse sowie sonstigen Leistungsträgern. Die Autoren glauben, dass es nicht hilft, den Kopf in den Sand zu stecken. Besser ist es, sich zu informieren, die Grundlagen der Hilfsmittelversorgung zu kennen und sich auszutauschen. Die Hilfsmittelfibel ist die Fortsetzung ihres im Walhalla-Verlag erschienenen Buches: »Praxisratgeber Pflegeversicherung – Ansprüche und Leistungen für pflegebedürftige Säuglinge, Kinder und Erwachsene nach dem neuen Recht 2017«, ISBN 978-3- 8029-4082- 8.

Weitere Informationen zum Buch


Das letzte Drittel

Es scheint fast so als befänden wir uns mitten in der „Jetzt entscheide ich e.V.“ – Festwoche. Nach dem fulminanten Start in die Woche boten auch die folgende Tage großen Grund zum Jubeln.
Am Dienstag konnten wir, im Zusammenhang mit einem überaus charmanten Treffen, eine 1.000 € Spende von „GLOBALFOUNDRIES Dresden“​ entgegennehmen. Wir sind sowohl für die finanzielle Unterstützung, als auch die guten Gespräche, sehr dankbar und freuen uns darauf, dass sich unsere Wege auch in Zukunft mal wieder kreuzen werden.

Der heutige Donnerstag hielt dann gleich die nächste Überraschung parat. Denn wie von Zauberhand flog unser aktueller Stand auf 12.250€.
Na gut um ehrlich zu sein, war es kein Zauber, sondern mehrere Menschen haben unsere Kampagne erneut unterstützt. Besonders hervorheben wollen wir dabei den „DRK Kreisverband Freital e.V.“​ der uns ebenfalls mit einer Spende von 1.000 € bedacht hat. Wahnsinn.

Wir sind unfassbar glücklich und dankbar für so viel Unterstützung.
Das letzte Drittel unsere Kampagne ist fantastisch angelaufen und wir sind mehr als nur gespannt, wie es weiter geht.

▶️ Zur Kampagne: 99funken.de/ein-fahrrad-fuer-alle


Was für ein Montag

Es gibt so Tage, da kannst du dein Glück als Verein kaum fassen. Aber der Reihe nach.

Beim morgendlichen Update unserer Kampagnenseite stellten wir einen Spendeneingang von 1.000 € fest. Die Freude war riesig, denn die Ostsächsische Sparkasse Dresden hat sich dazu entschlossen, zukünftig auf dem „Fahrrad für Alle“ eine Werbung zu platzieren und ergatterte somit einen von zwei Werbeplätzen auf dem Rad. An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön dafür und herzlichen Glückwunsch zu einer fantastischen Werbemaßnahme.

Außerdem konnten wir heute mit unserem Ansprechpartner bei 99Funken eine Verlängerung unserer Kampagne bis zum 15.03.2018 vereinbaren. Für diese Möglichkeit bedanken wir uns recht herzlich. Wir möchten natürlich kurz begründen, weswegen wir unser Projekt verlängern. Wir haben festgestellt, dass wir im bisherigen Zeitraum eine Menge Menschen für unsere Idee begeistern konnten. An dieser Stelle noch mal ein dickes Wow und Danke für so viele Unterstützer*innen. Aber nicht wenige sind auch erst in den letzten Tagen auf unsere Kampagne aufmerksam geworden und diesen Menschen bzw. Unternehmen wollen wir es natürlich nicht verwehren, Teil des „Fahrrads für Alle“ zu werden. Wir hoffen also weiter auf neue Unterstützer*innen, die uns der Erfüllung unseres Vorhabens näher bringen.

In diesem Sinne, willkommen im dritten Drittel unserer Kampagne. Auf geht´s!

▶️ Der Link zum Crowdfunding: www.99funken.de/ein-fahrrad-fuer-alle


Radiosendung – Thema „Inklusionsbotschafter“

Unser Thema dieser Sendung (04.02.2018) war „Inklusionsbotschafter“. Zu Gast war Sören Haak, er ist Inklusionsbotschafter und stellte sich den Fragen der Redakteure: Maximilian Tschanter, Sebastian Schmidt, Robert Jentzsch. Es wurde unter anderem gefragt: „Was ist ein Inklusionsbotschafter?“ oder  „Wie sollte Inklusion gestaltet werden?“

Hier kann die Sendung noch einmal nachgehört werden.


Erlebnisbericht – Werbung für unseren Verein und die Crowdfunding-Aktion: „Ein Fahrrad für Alle“

Am letzten Donnerstag (11.01.2018) las ich in der Zeitung, dass die „SachsenKrad“ von Freitag bis Sonntag im Messegelände des Alten Schlachthofs stattfindet.
Da kam mir die Idee, da könnten wir für unseren Verein und die Crowdfunding-Aktion Werbung machen.
Ein Griff zum Telefon und bei der Messeorganisation ORTEC Messe und Kongress GmbH angerufen. Die haben unserem Verein einen kostenfreien Stand von 2x3m für die gesamte Zeit der „SachsenKrad“ angeboten. Nach dem ich die Zusage von einigen Vereinsmitgliedern zur Standbetreuung hatte, wurden meine “Messegeister” wieder munter (bevor mein Sohn geboren wurde, habe ich viele Jahre mein Geld auf Messen verdient).
So telefonierte ich mit Dörte Krampitz vom Reha Rad Center. Sie war begeistert von unserer Idee, das Fahrrad was wir erwerben möchten, auf der Messe zu präsentieren. Das Fahrrad musste in Fraureuth abgeholt werden. Die erledigten mein Sohn und seine Assistenz.
Ich schnappte den VW-Bus, packte die nötige Technik zusammen, holte ausreichend Werbematerial ab und ab ging es zur Messe.
Anmeldung bei der Messeleitung, Teppich ausgerollt und Stand aufgebaut. Nun kam die schwierigste Aufgabe,  wie bekomme ich das schwere Fahrrad aus dem VW Bus. Glücklicherweise hat mir ein Mann beim Ausladen und beim Zusammenbauen geholfen. Das Fahrrad habe ich auf den Messestand gestellt. Nun musste noch der VW Bus aufgeräumt werden. In dieser Zeit hat meine Stand-Nachbarin auf das Fahrrad aufgepasst. Gemeinsam mit drei anderen Vereinsmitgliedern sind wir an den 3 Tagen mit Menschen ins Gespräch gekommen, die unsere Idee toll finden. Viele haben gleich in  unseren Glaswürfel gespendet (456,57€ sind es geworden), andere haben unsere Postkarten mitgenommen.
Morgen (Montag) schaffen mein Sohn und seine Assistenz das Fahrrad wieder nach Fraureuth.
Ein Glück, dass ich nix anderes vorhatte und meine “Messegeister” nun wieder zufrieden ruhen können.
Alles in allem ein gelungenes Wochenende dank vieler fleißiger Helfer!

Heidi Böhme
Mitglied im Jetzt entscheide ich e.V.


Flyer, Postkarten und Plakate sind einsatzbereit

Wir haben 30% (3000€) unserer Fundingschwelle erreicht! Damit wir in den verbleibenden 44 Tagen die restlichen 70% schaffen, brauchen wir weiterhin dringend Unterstützung.

Flyer, Plakate und Postkarten sind nun auch bereit zum verteilen. Wenn ihr öffentliche Einrichtungen o.ä. kennt, bei denen wir ein Plakat aufhängen können, meldet euch bitte bei uns.

Danke!

▶️ Der Link zum Crowdfunding: www.99funken.de/ein-fahrrad-fuer-alle


Radiosendung zum Crowdfunding

Unser Thema der Radiosendung vom 03.12.2017 war diesmal unser Crowdfunding-Projekt „Ein Fahrrad für Alle“. In der Sendung wird das Projekt, das Konzept Crowdfunding und das Fahrrad vorgestellt. Hier habt ihr die Möglichkeit, die Sendung noch einmal zu hören.

Hier geht es zum Crowdfunding.


Crowdfunding – „Ein Fahrrad für Alle“

Endlich ist es soweit. Unsere erste eigene Crowdfunding-Kampagne startet. Zusammen mit der Plattform 99Funken wollen wir, der Jetzt entscheide ich e.V., in den nächsten zwei Monaten, ein rollstuhlgerechtes Fahrrad finanzieren. Um dieses Ziel zu realisieren brauchen wir ihre/eure Unterstützung! Alle Infos zur Finanzierung und dem Projekt im Allgemeinen gibt es auf 99Funken.de/ein-fahrrad-fuer-alle.

Hier geht es zum Crowdfunding


Ausschuss für Soziales, Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration im Sächsischen Landtag 

Am heutigen Tag, dem 27.11.17 war ich im Sächsischen Landtag und sprach zur Teilhabe behinderte Menschen am Bundesteilhabegesetz, kurz BTHG, welches auf Landesrecht Anwendung finden soll. Gesprochen habe ich vor dem Ausschuss für Soziales und Verbraucherschutz, Gleichstellung und Integration. Es ging dabei um die gleichberechtigte Teilhabe der Menschen mit Behinderung an der Ausgestaltung des BTHG.
Kritisiert wurde von mir der Kommunale Sozialverband, kurz KSV. Er, der leider die Entscheidungsprozesse zur Festschreibung des BTHG massiv beeinflusst und so seine eigenen Regeln ins Gesetz schreibt. Dieses Vorgehen ist kritisch zu hinterfragen, da der KSV als hauptsächlich Verantwortlicher die Gelder der Eingliederungshilfe ausgibt. So entstehen Interessenskonflikte und objektive Betrachtungen der Lage behinderter Menschen nicht möglich ist.
Auszug meiner Rede im Sächsischen Landtag
„Gerade im Hinblick auf die Neubestimmung des Trägers der Eingliederungshilfe wurde zwar allein durch unser Engagement eine Fachveranstaltung zu den Möglichkeiten der Neubestimmung organisiert, aber die Ergebnisse hatten m.E. keinen wirklichen Einfluss auf den späteren Entscheidungsprozess. Insbesondere ist hierbei auch wieder die mangelnde bzw. fehlende Transparenz zu bedauern. Zwar durften die Mitglieder der gebildeten Arbeitsgruppen ihre Stellungnahmen einbringen, jedoch wurden die Entscheidungen letztendlich an anderer Stelle getroffen. So hatte man den Eindruck, dass die kommunale Familie unter starkem Einfluss des bisherigen Trägers der Eingliederungshilfe (welcher auch Mitglied der Arbeitsgruppe war) maßgeblich die Entscheidung beeinflusste. Hier ist zu überlegen, in wie weit ein kritisches hinterfragen der bisherigen Praxis überhaupt möglich ist, wenn der bisherige Träger der Eingliederungshilfe starken Einfluss auf den Entscheidungsprozess nimmt. So wurden die verschiedenen Möglichkeiten zur Neubestimmung des zukünftigen Trägers der Eingliederungshilfe im Rahmen der Arbeitsgruppe des Städte und Gemeinde Tages sowie des Landkreistages vom KSV erarbeitet.“

Ich bedanke mich bei der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Herrn Mathias Gerber, Vorsitzender des „Jetzt entscheide ich“ e.V., dass ich als Sachverständiger zum BTHG sprechen durfte und unseren Verein vertreten konnte.

Euer Robert Jentzsch


Öffentlicher Personennahverkehr für Alle?
(Radiosendung vom 01.10.2017)

Das Thema der diesmaligen Sendung war der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Unsere Gäste waren Matthias Dasse und Thomas Naumann vom Projekt „ÖPNV für Alle“. Thematisiert wurden Fragen, wie z.B.: „Wo gibt es Schwierigkeiten?“ und „Was ist das B.L.I.S.?“.
Auch die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB AG) kamen zu Wort.
Robert Jentzsch sprach mit Herrn Seifert von der DVB AG über den mobilen Service und aktuelle Bauvorhaben.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie sich hier noch einmal anhören.


Radiosendung zum Thema Inklusion

Unsere Radiosendung vom 03. September 2017 thematisierte die Inklusion. Zu Gast war Christoph Blödner von der FDP. Er beantwortete Fragen, wie: „Was ist Inklusion?“ – „aus Ihrer Sicht?“, oder „Worin unterscheiden Sie sich von ihren demokratischen Mitbewerbern zum Thema Inklusion?“ Die Parteien SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE haben unsere Fragen schriftlich beantwortet. Dabei gab es viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede.

Hier kann die komplette Sendung noch einmal angehört werden.


Besuch & Interview im Dresdner Zoo

Am 02.08.2017 besuchten wir den Dresdner Zoo und sprachen mit Kerstin Eckardt, Leiterin Marketing/Öffentlichkeitsarbeit.

Sie erläuterte uns viele Dinge zum Dresdner Zoo, seiner Geschichte, oder auch aktueller Bauvorhaben. Des Weiteren erzählte Sie uns etwas über die Bewohner des Zoos. Wir sprachen auch über Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten.
Das Gespräch wurde in der Radiosendung „Jetzt entscheide ich“, welche regelmäßig auf Coloradio läuft, festgehalten.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie sich hier noch einmal anhören.


Start der zweiten „Inklusiven Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung“

Am 11. August startet am Sozialwissenschaftlichen Fortbildungsinstitut der ehs Dresden (sofi) eine „Inklusive Weiterbildung in Persönlicher Zukunftsplanung“.
Die Weiterbildung richtet sich an jeden, der seine eigene Zukunft verändern möchte oder der andere Menschen dabei unterstützen möchte, eine eigene Idee von einer guten Zukunft für sich zu entwickeln. Dabei geht es um die Steigerung von Lebensqualität für die planenden Personen.

Gerade mit Blick auf die neuen Entwicklungen im Rahmen der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes kann die Weiterbildung dazu beitragen, Fachkräfte und SelbstvertreterInnen dazu zu qualifizieren, dass Sie personenzentrierte Unterstützungsangebote und -settings entwickeln können. Mit den erlernten Methoden und einer personenzentrierten Grundhaltung können sie andere Menschen im Rahmen einer Unabhängigen Teilhabeberatung unterstützen.

Die praxisorientierte Weiterbildung ist in 4 Module und eine Blockwoche gegliedert.
Während der Blockwoche erhalten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich selbst intensiv in verschiedenen Rollen bei Planungsprozessen auszuprobieren.

Alle weiteren Informationen sind auf der Homepage und dem Flyer des Sozialwissenschaftlichen Fortbildungsinstitut der ehs zu finden.


Auswertung der Ferienfreizeitfahrt

Vom 18. bis 22. April 2017 sind wir gemeinsam nach Ückermünde in das ZERUM –  Zentrum für Erlebnispädagogik Umweltbildung gefahren. Um die Erlebnisse von dieser Zeit zu schildern und auszuwerten, haben einige der Teilnehmer ein paar Zeilen dazu geschrieben. Eindrücke der Reise wurden außerdem in der regelmäßig stattfindenden Radiosendung „Jetzt entscheide ich“, welche bei Coloradio läuft, geschildert. Wer dies verpasst hat, kann sich den Ausschnitt hier nocheinmal anhören.

„Mir hat es sehr gut gefallen unsere Ostern Freizeit. Vor allem möchte ich mich für die gute Organisation von der Reise bei allem ganz herzlich bedanke und hoffe, dass wir noch mehrere Reisen machen!“
Antje G.

„Ich fand die Ferien-Reise sehr schön, insbesondere das Katamaran-Fahren. Bedanken möchte ich mich bei allen Organisatoren und Spendern für diese tolle Zeit.“
Robert J.

„Zuerst mal müssen wir sagen, es war das erste Mal, dass wir bei so einer Reise mit dabei waren. Es war also eine ganz neue Erfahrung für uns mit Behinderten mal länger als der Schultag ist , zusammen zu arbeiten und den Alltag zu meistern.
Wir kennen einige Leute die mit waren aus unserer Schule wo wir unser FSJ machen, nur die Anderen waren uns bis dahin komplett fremd.
Doch das änderte sich sehr schnell, schon auf der Hinfahrt kam man schon viel ins Gespräch mit allen Leuten, sodass man da eig. schon gar keine Bedenken mehr hatte. Als wir dann in Uekermmünde ankamen, bezog jeder sein Zimmer und wir machten es uns gemütlich.
Nach dem 2. Tag waren wir schon ein sehr gutes Team, nicht nur von den Betreuern sondern auch die behinderten Jugendlichen und Erwachsenen haben mit uns an einem Strang gezogen. Man muss dazu sagen, dass es schon eine lustige Truppe war, so wie wir da alle beieinander waren. Wir verstanden uns also alle sehr gut miteinander, so dass es bei allem was so anstand, z.B. das Pflegen, die Komunikation und die Teamfähigkeit, keine Probleme gab. Wir unterstützten uns gegenseitig so gut ,so dass es für jeden, wie wir denken, auch wie ein kleiner Urlaub war.
Wir hatten also eine sehr schöne, entspannte, lustige und abenteuerreiche Woche in Ueckermünde. Wir waren schon alle ein bisschen traurig, aber natürlich auch fröhlich, als es wieder zurück nach Hause ging.

Diese Fahrt war sozusagen das erste mal und somit auch eine Probe und Herausforderung, ob so etwas funktioniert. Und wir müssen sagen, es klappt sehr gut und wir würden immer wieder gern dabei sein, wenn so eine Fahrt geplant wird.
Deshalb können wir nur danke sagen an alle, die es unterstützten und bei der Fahrt mitgewirkt haben.“

Silas E. und Adrian R.


Forderungen aus der Fachveranstaltung „Und was kommt jetzt?“

Am 05.05.2017 haben vier Vereinsmitglieder des „Jetzt entscheide ich e.V.“ an der Fachveranstaltung des Netzwerks BUMS!, der Stadt AG und der Diakonie Dresden mit dem Thema: „Und was kommt jetzt? Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) in Sachsen – gemeinsam inklusives Leben gestalten“ teilgenommen. Gemeinsam wurden Forderungen an die Verantwortlichen im Gesetzgebungsverfahren formuliert.

Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam mit Vertreter/innen der Vereine, Netzwerke und Verbände, des Sächsischen Ministeriums für Soziales und der Politik zu diskutieren, welche Chancen und Risiken die unterschiedlichen Modelle der Trägerschaft der Eingliederungshilfe in anderen Bundesländern haben und wie ein guter sächsischer Weg aussehen könnte.

Forderungen der Fachveranstaltung


Das Mitgliederforum ist einsatzbereit

Ab sofort haben die Mitglieder des „Jetzt entscheide ich e.V.“ die Möglichkeit, sich auch online auszutauschen. Mit dem neuen Forum können z.B. Mitgliedertreffen geplant oder auch andere Anliegen ausdiskutiert werden.

Um das Forum nutzen zu können, ist eine Registrierung erforderlich.

Registrieren


Unsere Ferienfreizeitfahrt an die Ostsee –
für Menschen mit Unterstützungsbedarf

Vom 18. bis 22. April 2017 fahren wir gemeinsam nach Ückermünde ins ZERUM –  Zentrum für Erlebnispädagogik Umweltbildung. Dabei sind die 24-Stunden-Betreuung und die Organisation von Angeboten vor Ort, Unterkunft und Versorgung Teil des Reisepaketes. Mehr dazu in unserem Flyer

Die Ferienreise nach Ückermünde wird durch Spendengelder finanziert. Damit wir auch zukünftig Ferienfreizeitfahrten anbieten können, freuen wir uns über jede Spende an:

Jetzt entscheide ich e. V.
Friedenstraße 11
01097 Dresden

Mathias Gerber (Vorstandsvorsitzender)
Telefon:   01577 3873543
Mail:   mathias.gerber@jetzt-entscheide-ich.de

Für Ihre Spende verwenden Sie bitte folgende Kontoverbindung:
Jetzt entscheide ich e. V.
IBAN:   DE71 8505 0300 0221 0857 85
BIC:   OSDDDE81XXX
Ostsächsische Sparkasse Dresden


Für einen Mindestlohn für pflegende Angehörige:
Petition unterschreiben! Jetzt!

Seit 21 Jahren pflegt Heidi Böhme ihren von Geburt an schwerst mehrfach behinderten Sohn mit Pflegestufe III. Ein Job, der 24 Stunden am Tag in Anspruch nimmt und ihr keine Vollzeitstelle erlaubt. Das heißt auch keine Krankenversicherung. Das soll sich ändern!

Mit der Petition, die an das Bundesministerium für Gesundheit geschickt wird, soll auf die Situation pflegender Angehöriger aufmerksam gemacht werden. Bitte unterstützen auch Sie mit Ihrer Unterschrift das Anliegen unter :https://www.openpetition.de/petition/online/mindestlohn-fuer-pflegende-angehoerige

Wenn Sie in Ihrer Einrichtung eine Liste auslegen wollen, können Sie diese unter

Der Jetzt entscheide ich e.V. unterstützt das Vorhaben aus vollem
Herzen!